An der Nordseeküste…

Wir waren am vergangenen Wochenende auf Kurzbesuch in Ostfriesland. Mit zwei anderen Familien haben wir uns auf einem Bauernhof bei Dornum eingemietet und ein wenig die salzhaltige Luft genossen.

Unser Basislager schlugen wir im Hillrichshof auf. Dieser Hof liegt recht schick zwischen Dornum und Dornumersiel an einer Stelle, wo wohl schon seit 700 Jahren Landwirtschaft betrieben wird. Die jetzigen Gebäude sind auch bereits vor über 200 Jahren errichtet worden.

Das Wetter war uns wohlgesonnen, denn nachdem wir durch das eine oder andere Regengebiet auf der Herfahrt fahren mussten, riss bei unserer Ankunft die Wolkendecke auf und die Sonne schien uns entgegen. So muss das sein! Auch die weiteren Tage sollte es so bleiben. Es war zwar kühl, aber trocken. Abends kamen wir dann in den Genuss eines Kaminofens im Aufenthaltsraum der Scheune. Sehr gemütlich!

Die Zeit vertrieben wir uns ein wenig mit dem Geocaching, wobei uns der Cache in Dornum am Schloss am besten gefallen hat. Das ist doch mal eine Realschule mit Geschichte! Direkt im Anschluss lohnt sich noch ein Spaziergang im historischen Ortskern von Dornum.

Gepaddelt sind wir natürlich auch. Nachdem der Mika ziemlich enttäuscht war, nachdem wir keine eigenen Boote mitgenommen haben, wurde seine Welt wieder gerade gerückt, als wir uns zwei Canadier ausliehen und damit ein wenig auf der Tief herumschipperten.

Natürlich haben wir uns jeden Tag lecker Fischbrötchen am Hafen schmecken lassen und sonst viel Nordseeatmosphäre genossen.

Vielen Dank an alle Beteiligten! Es hat Spass gemacht und kann gerne wiederholt werden.

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Piraten auf der Niers

Am vergangenen Samstag trug es sich zu, dass eine Horde laut lärmender und Schrecken verbreitener Piraten sich auf der beschaulichen Niers austobten.

Man beging das 6. Wiegenfest des Kapitäns Eric „Drake“ Saathoff. Nach einer kräftigen Stärkung in Form von Muffins vor dem Start ging es auf das „schnittige“ Piratenschiff. Nun hätte man vermuten können, dass die Mannschaft sich derart gestärkt mächtig in die Riemen wirft und allein mit der Bugwelle Patrizierschiffe zum Kentern bringt. Doch weit gefehlt – es waren eher fremdartige Pflanzen, die das gesteigerte Interesse der Crew beanspruchten. So konnte auch noch das langsamste Handelschiff ausser Reichweite gelangen. Zudem kosteten einige „Mann über Bord“-Manöver wertvolle Zeit und Geschwindigkeit.

Kurz vor dem Ziel bot sich dann doch noch eine Gelegenheit für ein zünftiges Entermanöver mit anschliessender Seeschlacht, bei der Teile der Mannschaft des anderen Schiffes sich vor Angst selbst in die kalten Fluten stürzten.

Wir haben einen tollen langen Tag auf See verbracht und liessen uns dementsprechen zum Abendessen viel gegrilltes Fleisch reichen…