An der Nordseeküste…

Wir waren am vergangenen Wochenende auf Kurzbesuch in Ostfriesland. Mit zwei anderen Familien haben wir uns auf einem Bauernhof bei Dornum eingemietet und ein wenig die salzhaltige Luft genossen.

Unser Basislager schlugen wir im Hillrichshof auf. Dieser Hof liegt recht schick zwischen Dornum und Dornumersiel an einer Stelle, wo wohl schon seit 700 Jahren Landwirtschaft betrieben wird. Die jetzigen Gebäude sind auch bereits vor über 200 Jahren errichtet worden.

Das Wetter war uns wohlgesonnen, denn nachdem wir durch das eine oder andere Regengebiet auf der Herfahrt fahren mussten, riss bei unserer Ankunft die Wolkendecke auf und die Sonne schien uns entgegen. So muss das sein! Auch die weiteren Tage sollte es so bleiben. Es war zwar kühl, aber trocken. Abends kamen wir dann in den Genuss eines Kaminofens im Aufenthaltsraum der Scheune. Sehr gemütlich!

Die Zeit vertrieben wir uns ein wenig mit dem Geocaching, wobei uns der Cache in Dornum am Schloss am besten gefallen hat. Das ist doch mal eine Realschule mit Geschichte! Direkt im Anschluss lohnt sich noch ein Spaziergang im historischen Ortskern von Dornum.

Gepaddelt sind wir natürlich auch. Nachdem der Mika ziemlich enttäuscht war, nachdem wir keine eigenen Boote mitgenommen haben, wurde seine Welt wieder gerade gerückt, als wir uns zwei Canadier ausliehen und damit ein wenig auf der Tief herumschipperten.

Natürlich haben wir uns jeden Tag lecker Fischbrötchen am Hafen schmecken lassen und sonst viel Nordseeatmosphäre genossen.

Vielen Dank an alle Beteiligten! Es hat Spass gemacht und kann gerne wiederholt werden.

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Familienausflug ins Stadion

Am Wochenende haben wir mal einen Familienausflug ins Fussballstadion gemacht. Wir alle. Also auch ich – Rene. Und auch Mika. Es spielten Borussia Mönchengladbach gegen Bayern München. Und ich muss sagen, dass das Spiel und das Erlebnis mir gefallen haben. Das Stadion war ausverkauft und die Stimmung entsprechend gut. Besonders als Gladbach zum 1:0 einschenkte tobte das Stadion. Während ich mir schon vorstellen kann, noch einmal Fussball live zu sehen, hat sich das Thema für Mika wohl erst einmal erledigt. Er fand es schlicht langweilig und fragte nach ca. 10 Minuten, wann das Spiel denn nun zu Ende wäre. Na ja, Fussball ist dann doch nicht so sein Ding.
Schön fand ich das symbolische Bild von Eric und seinem Freund Leon. Beide sind Fan der jeweils anderen Mannschaft, zeigten dies auch und stolzierten trotzdem friedlich nebeneinander her. So sollte Fussball sein!
Und bei dem Endstand von 1:1 konnte sich ja auch keiner von beiden beschweren.

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Skiurlaub im Kleinwalsertal 2010

Das war er also – unser Skiurlaub der Wintersaison 2009/2010. Wir waren wieder im Kleinwalsertal, wie nun schon seit einigen Jahren. Doch wir waren noch nie so spät in der Saison zum Ski fahren in den Bergen. Und beim nächsten Mal versuchen wir wieder, im „richtigen“ Winter den Skiurlaub zu buchen. Schnee hatten wir zwar zur Genüge, nicht zuletzt durch frischen Neuschnee an zwei Tagen, aber im Tal sorgten bereits frühlingshafte Temperaturen dafür, dass die Wiesen bereits grün waren. Pisten und Lifte weiter unten im Tal waren auch bereits geschlossen.

Oben auf dem Berg herrschten dagegen beste Wintersportbedingungen. Und so hatten alle ihren Spass. Antje fuhr in diesem Jahr ein wenig zurückhaltender, um das Knie zu schonen. Doch die Zwerge drehen so richtig auf. Am Beginn der Pisten hieß es dann auch immer nur: „Wer zuerst unten ist“ oder auch „Ich fahr dann schon mal“. Vorbei sind die Zeiten, wo man auf die Jungs warten musste . Mika und Eric haben auch bei der Skitechnik deutliche Fortschritte erzielt. Beide fahren wesentlich kontrollierter die Pisten herunter und das auch noch in schönen Bögen und nicht nur Schuss. Die Sicherheit ging beim Eric dann so weit, dass wir am letzten Tag beide eine schwarze Piste gefahren sind. Stolz hat Eric danach erzählt, dass er die schwarze zwei mal gefahren ist – ohne hinzufallen.

Die Tage waren von einer gewissen Routine geprägt. Frühstück, Skifahren, Pause auf der Hütte, Skifahren, Baden im Hotel, Sauna, Abendessen vom Buffet und den Tag im Appartement ausklingen lassen. Das Essen im Hotel war super und wir werden beim nächsten Mal wohl wieder diese Variante der Verpflegung buchen.

Einen Abend wurde die Routine gebrochen. FC Bayern spielte in der Champions League gegen Manchester United und unten an der Bar wurde ein Fernseher aufgestellt. Unser Gastgeber ist auch Bayern Fan – wie Eric. Und Eric durfte sich das Spiel ansehen. Antje meinte noch zu ihm „Aber nur eine Halbzeit!“. Eric’s Antwort kam prompt: „OK, dann die zweite.“ Für soviel Schlagfertigkeit hat man sich das ganze Spiel verdient. Wobei ich an der Stelle erwähnen möchte, dass ich als absoluter Laie in Sachen Fussball das Endergebnis richtig getippt habe.

Wir sind uns alle einig, dass wir einen schönen Urlaub erlebt haben und dass das Ski fahren wie immer ein grosser Spass war. Den Preis für den spektakulärsten Sturz bekommt diesmal der Eric verliehen. Leider gibt es davon keine Bilddokumente, aber wenn beide Ski im hohen Bogen wegfliegen und man sich dann noch seitlich fünf bis sechs mal den Berg herabrollt, zeugt das von hoher Kunstfertigkeit im Stürzen.

Apropos Bilddokumente, ein paar Aufnahmen sind natürlich im Kasten. Mal schauen, wann ich den Film erstellen kann.

Eric und Antje in der Höhle des Löwen

Während sich eine Hälfte von uns durch den regennassen Odenwald schlug, standen Antje und Eric gut behütet unterm Dach. Unterm Schalke-Dach, um genau zu sein. Antje wollte schon immer mal in die Arena auf Schalke und brauchte den Eric wohl nicht lange zu bitten mitzukommen. Der Kurze war schon Tage vorher total aufgeregt. Das Spiel Schalke gegen Cottbus war wohl nicht so besonders, wie mir eine total frustrierte Antje bereits am Telefon erzählte. Allerdings hatte Eric den richtigen Riecher und zumindest den Sieger der Partie richtig getippt.

Neues von uns…

Nun wird es aber mal wieder Zeit für ein paar Worte.

Aus Antjes Knie wird wohl eine grössere Geschichte werden – beziehungsweise wir sind schon mitten drin. Aus dem eher harmlosen Meniskusschaden ist ein handfester Kreuzbandriss geworden. Zwischendurch war auch unklar, ob beide oder doch nur ein Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auf jeden Fall ist das Knie Matsch. Und wird geflickt. Heute in zwei Wochen.

Ansonsten können wir von Mika viel Erfreuliches berichten. Es ist eine Freude, sich mit Mika zu unterhalten. Er hat in Bezug auf sein Sprachvermögen einen gewaltigen Sprung gemacht, so dass unsere Sorgen, die wir uns deswegen gemacht haben, wie weggeblasen sind.

Bei Eric ist die Fussballleidenschaft ungebrochen. Und jetzt kostet es auch noch Geld. Etwaige Panini-Fussballbild-Spenden können bei uns abgegeben werden. 😉